Lanzarote - Cesar Manrique
Weiße Krebse auf Lanzarote El Diabolo Lanzarote Lanzarote Wind Spiel


Restaurant El Diabolo (Der Teufel)

Im Jahr 1970 eröffnet César Manrique sein Restaurant "El Diabolo" ("Der Teufel") inmitten des 51 qkm großen Timanfaya Nationalparks. Die "Feuerberge" ("Montanas del Fuego"), wie der Nationalpark auch genannt wird, sind 1974 zu eben diesem erklärt worden. Die zerrissene und raue Struktur der Landschaft erinnert an die Mondoberfläche. Zahlreiche Hügel und Krater in den verschiedensten rot/braun bis schwarz Färbungen. Zwischen 1730 und 1736 begruben, in einem 2053 Tage dauerndem Eruptionsinferno, gewaltige Lavamassen das einst so fruchtbare Land. Restaurant El DiaboloGut ein viertel der Insel wurde "verschüttet". In dieser Zeit bildeten sich etwa 100 neue Vulkane und über 25 Krater. Noch heute schlummert das Magma in den Feuerbergen. Die Temperatur in nur 10 cm Tiefe gemessen beträgt schon 140°C.

Genau die richtige Umgebung für Manriques „Feuerteufelchen“, die vom Künstler entworfene Skulptur aus rostigem Eisen, die unter anderem am Eingang des Nationalparks die Besucher Willkommen heißt. Das Restaurant "El Diabolo" befindet sich am heißesten Punkt des Nationalparks, einer Anhöhe namens "Islote de Hilario" (" Hilario´s Eiland"). Hilario war ein Einsiedler der, mehr als ein halbes Jahrhundert, nur in Gegenwart seiner Kamelstute, in dieser kargen Gegend gelebt haben soll. Der Legende nach, pflanzte er einen Feigenbaum der, trotz Wurzelwerk, keine Früchte trug da die Blüte sich nicht von Feuer ernähren konnte. Im Innenhof von Manriques Restaurant steht, neben Dromedarknochen ein vertrockneter Feigenbaum. Einige sagen es sei eine Hommage an den Eremiten, andere wiederum sind sicher das es sich hierbei um Hilarios legendären Feigenbaum handelt.

Die größte Besonderheit des Restaurants bietet aber der runde Vulkangrill, ein "einfaches" sechs Meter tiefes Loch mit darüber gebauten Grill. Hier werden die meisten Speisen, bei einer Hitze von 400°C zubereitet. Spezialität des Restaurants ist somit also die hervorragende kanarische Küche, zu der auch viele Fleischgerichte gehören. Dazu dürfen natürlich die herrlichen kanarischen Weine nicht fehlen, die hier ebenso gekostet werden können. Bei der Architektur des Hauses, hat César Manrique viel Wert auf die Verknüpfung von modernen und vulkantypischen Elementen geachtet und neuzeitliche Rundbauten aus Lavagestein mit riesigen, verglasten Panoramafenstern kombiniert. Das, oberhalb des weißen Beckens gelegenen, avantgardistische Gebäude, die "Casa de los Volcanes" ("Haus der Vulkane"), erreicht man über eine weitere Steintreppe. Hier findet man unter anderem, ein geologisches Museum in dem die vulkanologische Geschichte der Insel, anhand unterschiedlicher Medien, erklärt wird. Das Museum ist zudem Teil einer international anerkannten Vulkanforschungsstation. Daneben befindet sich das zweite Restaurant der Anlage, mit einer fantastischen Sicht über die tropische Poollandschaft bis hin zum Atlantik.

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