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Lanzarote - Cesar Manrique
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César Manrique - Eine Lebensgeschichte

César Manrique ist wohl der bekannteste Sohn der kanarischen Insel Lanzarote. Mit viel Engagement und Liebe prägte er das Erscheinungsbild "seiner" Insel aktiv mit. Kaum jemand war so sehr mit seiner Heimat verbunden wie er. Ihm ist es zu verdanken, dass die natürliche Schönheit Lanzarotes nicht im Massentourismus versank, sondern durch die harmonische Kombination aus Kunst und Natur hervorgehoben wurde. Sein Grundgedanke, Lanzarote zum schönsten Platz auf Erden zu machen, spiegelt sich in all seinen Werken und lässt Manrique unsterblich werden.

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César Manrique wird am 24. April 1919 in Arrecife auf Lanzarote geboren. Er wächst mit seiner Zwillingsschwester, einem Bruder und einer weiteren Schwester in einer sehr harmonischen Familie auf. Seine unbeschwerte Kindheit und vor allem die gemeinsamen Sommerferien in Caleta de Famara, einem kleinen Fischerdorf im Nordwesten der Insel, prägen den jungen César nachhaltig. Die unglaubliche Schönheit "seiner" Insel inspiriert ihn noch Jahre später. Während des spanischen Bürgerkrieges ( Juli 1936 - April 1939), zwischen der republikanischen Regierung Spaniens und der Gruppierung unter, dem späteren Diktator, General Francisco Franco,Fundación César Manrique meldet sich César Manrique, gerade mal 17 Jahre jung, um als Freiwilliger an der Seite Franco´ s zu kämpfen. Als der Krieg vorbei ist kehrt César zurück nach Arrecife. Er verbrennt sofort seine Uniform und verliert nie wieder ein Wort über diese Zeit, zu grausam sind die damit verbundenen Erinnerungen.

César Manrique an der Uni in La Laguna

Manrique schreibt sich an der La Laguna Universität auf Teneriffa, der ältesten Universität der kanarischen Inseln, für das Fach der technischen Architektur ein, bricht dieses Studium allerdings nach zwei Jahren ab. Seinen zweiten Studienversuch unternimmt er 1945 in Madrid. Mit einem Stipendium in der Tasche beginnt er seine akademische Laufbahn, mit den Fächern Zeichnen und Malen, an der "Real Academia de Bellas Artes de San Fernando" ("Königliche Akademie der schönen Künste von San Farnando"). 1950, fünf Jahre später, schließt er mit dem Meistertitel ab.

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Um 1954 beginnt César sich mit dem Surrealismus, "der Kunst über den Dingen" zu beschäftigen und gründet in Madrid die erste Galerie für avantgardistische Kunst Fernando Fé. Im Herbst 1964 zieht es Manrique nach New York, wo er bis zum Sommer 1966 bleiben wird. Er lernt, unter anderem, Nelson Rockefeller kennen, einen bekannten, reichen Politiker (Rockefeller wird der 41. Vize-Präsident der USA) und Liebhaber der modernen Kunst, der César bestmöglich fördert ihm ermöglicht einige seiner Werke in der berühmten Catherine Viviano Galerie auszustellen. Trotz seines
enormen Erfolges als Künstler vermisst er seine geliebte Heimat. Es zieht ihn zurück auf die Kanaren, zurück nach Lanzarote. Hier beschließt er aus der Insel den "schönsten Platz der Erde" zu machen. César Manrique kommt am 25. September 1992, in der Nähe seiner Stiftung, bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er wird 72 Jahre alt.


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